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Kurznachrichten
05.12.2003 - Allergene Stoffe
Wir sollten uns wieder auf die alten Tage unserer Väter und Urgroßväter besinnen, denn hier wurde mit wenig viel gemacht.
Würden wir frisches Fleisch verarbeiten, unter hygienischen Aspekten zubereiten, würden sehr oft nur Salz und Naturgewürze ausreichen, um ein schmackhaftes Produkt herstellen zu können. Aber nein, es muss noch ein Mittelchen von da und von dort sein, da man meint, man würde etwas gutes tun und könnte vielleicht noch etwas mehr Geschmack und Frische in das Produkt bringen. Würde auf dieses "Zuviel des Guten" verzichtet werden, könnte man allen Allergikern damit helfen und somit auch sich selbst.
Der Verbraucher ist nicht blöd, er hat sehr bald gemerkt, dass es bei Aldi und Co. wunderbare Wurstwaren gibt, die auch noch sauber verpackt sind und teilweise nach dem Abziehen der Folie direkt auf den Tisch gestellt werden können. Und dass bei den Zutaten zum Teil schon auf die allergene Stoffe verzichtet wurde.
Von wegen: Beim Metzger gibt es nur Qualität. Sind wir mal ehrlich, es gab Zeiten, da hat die Industrie noch gar nicht den Markt gehabt, da gab es schon die ersten Metzger, die Soja einsetzten, weil sie dachten, sie könnten mehr Rendite dadurch herausholen. In Deutschland gibt es Betriebe, die wirklich Vorzeigebetriebe sind, aber es gibt auch jede Menge Betriebe, die nicht das Schild "Qualität" vor die Türe hängen dürfte.
Was ist Qualität? Frische – ein werbewirksames Verkaufsargument
Frische – bei Wurst und Fleischwaren nur erreichbar über
- kompromisslose Hygiene
- sofortige Verarbeitung des Verarbeitungsfleisches
- rascher Abverkauf der Fertigprodukte
Weitere Informationen:
Michael Wahl |